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Es werden Posts vom Januar, 2024 angezeigt.

Auftritt in Münster: Oliver Pocher sagt alle Interviewtermine ab

  MÜNSTER/KÖLN. Seit Tagen und Wochen dominiert ein Comedian die Schlagzeilen, vor allem in der Boulevardpresse: Oliver Pocher. Die Trennung von Ehefrau Amira Pocher wird dort geradezu genüsslich zelebriert, und es kommen immer weitere Personen in den Oliver-Pocher-Schlagzeilen-Kosmos hinzu, so etwa Ex-Ehefrau Sandy Meyer-Wölden oder der vermeintliche Nebenbuhler und Motivationstrainer Biyon Kattilathu, bei dem man nicht sicher ist, ob er nicht selbst die Konkurrenz von taff-Moderator Christian Düren fürchten muss. Das Fass brachte zum Überlaufen, als sich ausgerechnet Cora Schumacher im Anti-Intelligenz-TV („Dschungelcamp“) als „Olli-Fan“ outete: Niemand weiß eigentlich, warum gerade bei diesen Personen die Gerüchteküche überkocht, zumal sich niemand ernstlich als Fan outen mag. Und doch: Die eine Schlagzeile geht nur, um für die andere Platz zu machen. Oliver Pocher hat alle Interviewtermine abgesagt.  Foto:  agentour.org/ Calo Ballaera „Man muss auch mal über den Dingen stehen

Batterieforschung in Münster vor dem Aus: Offener Brief warnt vor „dramatischen Konsequenzen“

MÜNSTER/BERLIN. Das war eine Hiobsbotschaft für Münster: Die Bundesregierung plant, im Klima- und Transformationsfonds (KTF) die "Maßnahmen zur Weiterentwicklung der Elektromobilität" zu streichen, was nicht weniger als eine Kürzung von rund 444 Millionen Euro bedeutet. Besonders gravierend: Darin enthalten sind auch Mittel in Höhe von 156 Millionen Euro für das Lieblingskind der propagierten „Energiewende“ - die  anwendungsnahe Batterieforschung,  welche durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert wird. Diese drastischen Kürzungen betreffen Institute und Forschungsaktivitäten in ganz Deutschland, darunter aber vor allem auch das MEET- Batterieforschungszentrum der Universität Münster. Die Batterieforschung im münsterschen "MEET" steht vor dem Aus. Fotos: Siegmund Natschke. Die Kürzungen zielen insbesondere auf die "Projektförderung" ab, wodurch laufende Projekte in den kommenden Jahren einfach auslaufen sollen. Neue Projekte zur

Volksbank-Sprengung in Nienberge: Polizei tappt im Dunkeln

  NIENBERGE. So einen lauten Knall hatten viele Nienberger wohl noch nie gehört. Am 11. November vergangenen Jahres schreckten viele Anwohner der hiesigen Volksbank gegen 2. 35 Uhr aus dem Schlaf auf. Noch wusste an diesem frühen Samstagmorgen keiner, was eigentlich passiert war. Zündeten da Jugendliche Feuerwerk und Knallkörper oder schoss ein Schütze in die Luft oder auf ein umherstreunendes Tier? Die Antwort fiel nicht leichter, als sich der Knall noch einmal wiederholte. Erst am nächsten Vormittag wurde offenbar, dass Unbekannte die Eingangsfront der Volksbank sowie einen Geldautomaten gesprengt hatten. Von den Tätern keine Spur. Seitdem ist die Volksbank nicht mehr benutzbar, vielmehr ist sie durch Holz-Spanplatten verriegelt. Was ist aus dem Fall geworden? „Münster täglich“ hat nachgefragt. „ Leider gibt es derzeit noch keine neuen Erkenntnisse zu den Tätern“, erklärt Luisa Baier von der Polizei Münster, „Genauso haben wir noch keine erbeutete Summe.“ Sprich: Die Polizei tap

Die besten Fans hat der RV Sprakel

 SPRAKEL. Im Pferdesport gibt es nicht nur herausragende  Reiter und sportliche Pferde, sondern auch begeisterte Fans, die mit ihrer Hingabe den Wettkampf zu einem schier unvergesslichen Erlebnis machen. Ein Paradebeispiel dafür lieferte beim AGRAVIS-Cup die Fan-Crew aus Sprakel, die beim abschließenden Springen des Mannschaftswettkampfs nicht nur akustisch, sondern auch visuell für einige Furore sorgte. Der Schlachtruf "In Sprakel, in Sprakel liegt unser Verein!" hallte mehrfach und lautstark durch die gesamte Halle, als die farblich einheitlich gekleideten Fans mit Bannern und Pompoms die Reiter frenetisch anfeuerten. Die Euphorie der Sprakeler Fans kannte dabei keine Grenzen – sie jubelten nicht nur den eigenen Reihen zu, sondern ließen ihre Begeisterung gleich für jeden sichtbaren Parcours-Teilnehmer erklingen. Das ist Fair Play. Diese mitreißende Stimmung blieb auch nicht unbemerkt. Das Jugendsprecherteam des Pferdesportverbands Westfalen war mehr als beeindruckt von der

Autogrammjagd in Münster und darüber hinaus: Dr. Peter Kreverts Highlights aus fünf Jahrzehnten Sammelleidenschaft - Teil 9: Franz Beckenbauer

  MÜNSTER. Dr. Peter Krevert ist Jäger – Autogrammjäger. Von Prominenten will er vor allem eines: ihre Unterschrift. Seit 52 Jahren schon hat Krevert sich diesem spannenden Hobby verschrieben, und seit bald zwei Jahrzehnten organisiert er Autogrammausstellungen. Die meisten seiner bedeutendsten Sammelobjekte konnte der gebürtige Münsterländer in seiner nordrhein-westfälischen Heimat und nicht zuletzt auch in Münster ergattern, denn hier lebte und arbeitete er über lange Zeit. Auf „Münster täglich“ gibt es ab sofort die Geschichten zu den Autogrammen zu lesen. In Teil 9 geht es um den „Kaiser“ - den am vergangenen Sonntag verstorbenen Franz Beckenbauer. „ Wie oft ich ihn traf? 15mal oder so“, erinnert sich Krevert. Während andere Fußballer oftmals keine Lust auf Autogramme gehabt hätten und einfach weitergegangen wären, sei Kaiser Franz immer stehengeblieben: „Wie oft er mir in meiner 1972 gestarteten Sammlerlaufbahn als Spieler, Trainer, Funktionär und TV-Experte am Mannschaftsbus,

Stadt opfert Freizeitbad für das Preußen-Stadion

  MÜNSTER. Es ist nun fast zehn Jahre her, seitdem sich die Sozialdemokratie in Münsters Westen für ein „Familien- und Wellnesbad“, wie sie es nannte, stark gemacht hat. Sogar zum „Bürgerdialog“ lud man ein, auch die Presse war eingeladen. Der Autor dieser Zeilen schrieb eifrig mit, was damals vorgeschlagen wurde. Nämlich ein Freizeitbad, das gleich gegenüber der ehemaligen Oxford-Kaserne gebaut werden sollte. Die Verwaltung sollte die Machbarkeit prüfen, so hieß es auch in der Bezirksvertretung West. Seitdem hörte man nicht mehr viel von diesem viel diskutierten Vorschlag, um nicht sogar zu sagen: gar nichts. Was ist also aus dem Thema geworden? „Münster täglich“ hat nachgefragt. Und die Stadt hat geantwortet. Im feinsten Bürokratendeutsch teilt deren Sprecher Martin Füser nämlich mit: „ Im Rahmen der Standortuntersuchung für ein Sport- und Freizeitbad West wurden potenzielle Standorte ermittelt, die prioritär weiter zu prüfen sind“. Aufgrund der Entscheidung der Politik, die im Haush

„Strandhaus“ zieht in das Nienberger Zentrum

  NIENBERGE. Aufwertung für das Zentrum von Nienberge: Die beliebte Erlebnis-Boutique „Strandhaus“ ist an die Sebastianstraße gezogen. Am Freitag war die Neueröffnung der Räumlichkeiten. Das „Strandhaus“ war bisher an der Altenberger Straße, direkt neben der Tankstelle Ralf Otto, ansässig. Hier am Rand des Stadtteils probierte man ein ganz einzigartiges Konzept aus, das Inhaberin Vanessa Wehberg einmal so erläuterte: „Als ich das Strandhaus Münster 2014 gründete, schwebte mir eine ganz besondere Art von Geschäft vor. Es sollte kein typischer Concept Store sein, sondern ein richtiges Strandhaus.“ Denn: „Ich liebe den nordischen Landhausstil und die wunderschöne Leichtigkeit und Atmosphäre, die Strandhäuser - sei es auf den friesischen Inseln, an der holländischen Küste, oder den Hamptons- ausstrahlen.“ Ein Strandhaus bedeute „Auszeit, Behaglichkeit, Entspannung und Lust auf Leben.“ Hier solle ein Ort sein, an dem der Besucher eine kurze Auszeit vom Alltag finde, und das Schönst

Autogrammjagd in Münster und darüber hinaus: Dr. Peter Kreverts Highlights aus fünf Jahrzehnten Sammelleidenschaft - Teil 8: Extrembergsteiger Reinhold Messner

MÜNSTER. Dr. Peter Krevert ist Jäger – Autogrammjäger. Von Prominenten will er vor allem eines: ihre Unterschrift. Seit 52 Jahren schon hat Krevert sich diesem spannenden Hobby verschrieben, und seit bald zwei Jahrzehnten organisiert er Autogrammausstellungen. Die meisten seiner bedeutendsten Sammelobjekte konnte der gebürtige Münsterländer in seiner nordrhein-westfälischen Heimat und nicht zuletzt auch in Münster ergattern, denn hier lebte und arbeitete er über lange Zeit. Auf „Münster täglich“ gibt es ab sofort die Geschichten zu den Autogrammen zu lesen. In Teil 8 geht es um den italienischen Extrembergsteiger Reinhold Messner. Reinhold Messner schrieb sein Autogramm in den Bestseller "Alleingang Nanga Parbat".  Fotos: Archiv Dr. Peter Krevert. Im Jahr 1991 bot sich dem renommierten Autogrammsammler Dr. Peter Krevert die einmalige Gelegenheit, ein begehrtes Autogramm von der Bergsteiger-Legende Reinhold Messner zu ergattern. Wie der Zufall so will, kam der nämlich zu einer