MÜNSTER. „ Hier ist mein Song!“, sagt sie selbstbewusst, und dann hört man ein sanftes Piano, Saxophonklänge, die tief ins Herz gehen und eine einfach wunderschöne Stimme. Was Jacqueline Weber da mit ihrem Solodebüt abliefert, kann man nur als „ganz groß“ bezeichnen. Der Hörer wähnt sich in einem amerikanischen Chartbreaker, der sich gerade anschickt, die Musikwelt zu erobern und unsterblich zu werden. Kaum einer ahnt, dass Weber zwar seit Kindesbeinen Musik im Blut hat, aber gleich nebenan zu Hause ist. Jaqueline Weber kann mit "Master of Emotion" beeindrucken. Fotos: J. Weber Nämlich in Münster-Wolbeck. Viele werden sie auch durch ihre Auftritte mit der Bert Fenber Band kennen, etwa bei den x4tel-Festen. Jetzt wagt sie es alleine. „Ich hab´ längere Zeit darüber nachgedacht und dann einfach gemacht“, sagt sie. Ein Anruf beim Produzenten Jochen Hohmann, und die Sache war geritzt. Mit dem Song „Master of Emotion“ geht sie einen weiteren Schritt nach vorne – und der geli...
MÜNSTER/RECKLINGHAUSEN. Der blinde Musiker „Moondog“ ist eine Legende von Weltrang. Nur wenige wissen, dass er am Ende seines Lebens -auch- in Münster gelebt hat. Das macht unsere Stadt plötzlich zu einem musikalischen Fixpunkt, auf den man schaut. Viele haben Moondog kennengelernt, tief beeindruckt von ihm war nicht zuletzt die Autorin und Literaturveranstalterin Renate Rave-Schneider. Sie möchte dem so ausdruckstarken (Straßen-) Musiker und Komponisten nun einen ganzen Abend widmen. Moondog. Grafik: Jennifer Klawitter. Rave-Schneider erinnert sich heute noch genau, wie sie Moondog kennengelernt hatte. Während des Studiums in Münster habe sie ihre Eltern in Recklinghausen öfter besucht und habe 1975 sogar wieder ein halbes Jahr dort gelebt: „Es war genau in jener Ära, als Moondog für einige Jahre seinen Lebensmittelpunkt hier hatte und den festen Standplatz vor der Alten Apotheke in der Innenstadt.“ Sie erlebte ihn live einige Male, kannte auch einen guten Freund aus s...