MÜNSTER/RECKLINGHAUSEN. Der blinde Musiker „Moondog“ ist eine Legende von Weltrang. Nur wenige wissen, dass er am Ende seines Lebens -auch- in Münster gelebt hat. Das macht unsere Stadt plötzlich zu einem musikalischen Fixpunkt, auf den man schaut. Viele haben Moondog kennengelernt, tief beeindruckt von ihm war nicht zuletzt die Autorin und Literaturveranstalterin Renate Rave-Schneider. Sie möchte dem so ausdruckstarken (Straßen-) Musiker und Komponisten nun einen ganzen Abend widmen. Moondog. Grafik: Jennifer Klawitter. Rave-Schneider erinnert sich heute noch genau, wie sie Moondog kennengelernt hatte. Während des Studiums in Münster habe sie ihre Eltern in Recklinghausen öfter besucht und habe 1975 sogar wieder ein halbes Jahr dort gelebt: „Es war genau in jener Ära, als Moondog für einige Jahre seinen Lebensmittelpunkt hier hatte und den festen Standplatz vor der Alten Apotheke in der Innenstadt.“ Sie erlebte ihn live einige Male, kannte auch einen guten Freund aus s...
MÜNSTER. Zur Nachnutzung des alten Polizeipräsidiums am Friesenring erreichte "Münster täglich" ein Leserbrief von Rüdiger Sagel, "Münsters Generalanzweifler" und ehemaliger NRW-Landtagsabgeordneter: "Die Debatte um die Nachnutzung des alten Polizeipräsidiums Münster am Friesenring wird immer mehr zu einer politischen Farce. In einer Stadt mit massivem Wohnungsmangel müsste die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum oberste Priorität haben. Stattdessen entsteht der Eindruck, dass der landeseigene Bau- und Liegenschaftsbetrieb (BLB NRW) vor allem nach dem Prinzip der maximalen Erlössteigerung handelt. Das mag evtl. betriebswirtschaftlich nachvollziehbar sein, steht aber klar im Widerspruch zum öffentlichen Auftrag, landeseigenes Vermögen am Gemeinwohl auszurichten. Bezahlbaren Wohnraum im alten Polizeipräsidium fordert Rüdiger Sagel. Foto: Siegmund Natschke Irritierend ist aktuell zudem, dass die CDU in der Landesregierung abtaucht und Grüne-Landtagsabgeordnete öff...