MÜNSTER. Ein vierzig Jahre alter Baum, am Aasee, den viele Münsteraner ins Herz geschlossen hatten, ist umgekippt. Zu Schaden gekommen ist niemand. Jetzt hat die Stadt etwas Ungewöhnliches vor. Die Weide stürzte in den Aasee. Fotos: Siegmund Natschke. Immer wieder gehen Passanten zu der Stelle, an der der knorrige, alte Baum liegt. So, als ob sie es kaum glauben könnten, was hier passiert ist. Die dünnen, langen Äste ragen in das Wasser des Aasees hinein. Bei dem umgestürzten Baum handelt es sich um eine Weide, die etwa vier Jahrzehnte alt war. „Die möglichen Ursachen für den Sturz sind vielfältig, sie können aktuell nicht abschließend bewertet werden.“, sagt der städtische Sprecher Martin Füser auf „Münster täglich“-Anfrage. Der umgestürzte Baum wird nicht geborgen. Er soll nun ganz bewusst zur Förderung der Struktur- und Artenvielfalt -ganz oder teilweise- vor Ort verbleiben. Art und Umfang der Maßnahme würden derzeit von der Verwaltung geprüft und abgestimmt, so Füser...
Waren 100.000 Besucher auf dem Sommersend? Foto: Siegmund Natschke. MÜNSTER. Mit Spannung erwarteten die Münsteraner die Mitteilung der Stadt, wie viele Besucher der diesjährige Sommersend wohl hatte. Beobachter zeigten sich regelrecht erschrocken, wie menschenleer es auf und um den Schlossplatz war. Das hatten manche seit Jahren und Jahrzehnten nicht erlebt. Und dann, am Dienstagmorgen, kam sie, die übliche Erfolgsmeldung: " Bei gutem Wetter kamen an den fünf Send-Tagen insgesamt rund 100.000 Besucherinnen und Besucher auf den Schlossplatz.", hieß es von der Stadt pflichtgemäß. Wie bitte? "Ich habe noch nie einen Send mit so wenigen Besuchern erlebt!", meinte dagegen ein Augenzeuge spontan. "Münster täglich" pflichtet ihm bei. Ja, die Zeiten sind für alle schwierig, auch für die Stadt und die Schausteller. Ein bisschen mehr Ehrlichkeit haben die Münsteraner aber verdient - und die treuen Send-Fans. ...