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Landtagswahl: CDU und Grüne holen die Direktmandate in Münster

  „ Dreifach gut fürs MünsterLAND“ - so gingen die münsterschen Landtagskandidaten der CDU in den Wahlkampf. Simone Wendland, Teresa Küppers und Dr. Julian Allendorf kennen die Partei aus dem ff – aber würden sie auch den Wähler überzeugen können? Ministerpräsident Hendrik Wüst mischte sich höchstpersönlich ein und unterstützte die christdemokratischen Kandidaten durch persönliche Präsenz vor Ort. „Keine Wechselstimmung“ gebe es, hieß es aus der münsterschen CDU noch kurz vor dem Wahltermin hoffnungsvoll. Am Ende gab es spannende Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen den Kandidaten der CDU und der Grünen Rund 235 000 Menschen in Münster konnten am Sonntag ihre Stimmen für den 18. Landtag Nordrhein-Westfalens abgeben: Die Erststimme galt dabei dem Direktkandidaten  des Wahlkreises, die Zweitstimme einer von 29 Parteien. Erstmals gab es für Münster drei Wahlkreise statt bislang zwei, und – ebenfalls eine Premiere – zwei der Wahlkreise überschreiten die Stadtgrenzen. Zum Wahlkreis 83 gehört n
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CDU: Rat soll Solarradweg beschließen

  Maartensdijk ist ein kleines Dorf in der niederländischen Provinz Utrecht, das nur knapp über 5000 Einwohner zählt, und doch ist es für einige fast zu einer Art Hauptstadt der Klimawende geworden. Denn hier wurde ein Experiment gestartet, das nicht nur in den Niederlanden  Aufmerksamkeit erregt. Weil hier  eine Idee verwirklicht wurde, die so einfach wie unglaublich zu sein scheint. Stromerzeugung durch einen Radweg? Einfach dadurch, dass man auf ihm fährt? Nicht ganz. Die Energie entsteht nämlich nicht durch das Radfahren, sondern allein durch die Sonne. In Maartensdijk wurde etwa ein -immerhin 330 Meter langer -Solarradweg eröffnet. Das Sonnenlicht kann dabei durch eine Kunststoff-Oberfläche hindurch die unter dem Weg verlegten Sonnenkollektoren erreichen. Auf der Strecke in Maartensdijk entsteht inzwischen soviel Energie, dass durch sie vierzig Haushalte versorgt werden können- und zusätzlich noch die Straßenbeleuchtung entlang des Radweges ermöglicht. Die Idee ist inzwischen bis

Mecklenbeck: Der Maibaum ist aufgestellt

  24 Grad und Waffelduft – diese Kombination gab es beim Maibaumfest in Mecklenbeck am Hof Hesselmann, zu dem der ganze Stadtteil eingeladen war. Die ehrenvolle Aufgabe, den 18 Meter hohen Masten aufzustellen, hatte am Samstagnachmittag einmal mehr der Löschzug Mecklenbeck inne, der gleich mit mehreren Fahrzeugen gekommen war. Da staunten insbesondere die Kinder, für die es jede Menge Attraktionen gab. Etwa ein eigenes Karussell oder eine Hüpfburg, außerdem gab es auch einen Deckenflohmarkt sowie Kinderschminken. Für die Musik des Tages sorgte zunächst der Spielmannszug St. Lamberti-Mecklenbeck und später die Band „Corona Brass Brothers“. Kaffee, Kuchen und Würstchen  rundeten den unbeschwerten Tag ab. Der Maibaum ist -so ist es Brauch- mit Kranz und bunten Bändern geschmückt, sowie mit den Emblemen der Mecklenbecker Vereine. Am Hof Hesselmann steht nun der Mecklenbecker Maibaum. Foto: Siegmund Natschke

Streik an der Uniklinik Münster - jetzt sprechen die Pflegekräfte

  „Ich streike“, sagt Lisa Schlagheck selbstbewusst. Sie ist Krankenpflegerin am Uniklinikum Münster und hat ihre eigenen Erfahrungen mit dem Pflegenotstand gemacht:“In der Notaufnahme bin ich manchmal für zehn bis fünfzehn Patienten gleichzeitig zuständig.“ Das sind zu viele: „Ich kann mich nicht teilen. Ich habe oft das Gefühl, nicht rechtzeitig zur Stelle zu sein.“ Sie und ihre Kollegen wollen, dass jetzt gehandelt wird. Und dass es zukünftig mehr Pflegepersonal und bessere Arbeitsbedingungen gibt. Organisiert sind sie in der Dienstleistungsgewerkschaft verdi, die die Beschäftigten der sechs Unikliniken in NRW zu einem unbefristeten Streik aufgerufen hat, nachdem die Arbeitgeber ein 100tägiges Ultimatum ihrer Beschäftigten ergebnislos verstreichen ließen. „Die kommenden Streiks könnten die größten flächendeckenden Streiks im Gesundheitswesen werden, die es in der Bundesrepublik jemals gegeben hat – auch in Münster!“, heißt es von verdi. In dem Ultimatum forderten die Besch

2000. Klick auf "Münster aktuell"

  Wahrscheinlich heute schon gibt es den 2000. Klick auf meine Homepage „Münster aktuell“. Das zeigt mir, dass die Idee dahinter genau richtig ist. Damit Themen aus Münster und vor allen Dingen aus den Stadtteilen Münsters auch weiterhin journalistisch stattfinden. Eines verspreche ich: "Münster aktuell" verzichtet auch weiterhin bewusst auf die Wiedergabe von Pressemitteilungen und setzt auf eigene "Schreibe" und Recherche. Direkt aus Münster und den Stadtteilen. Als kleines Dankeschön für den Erfolg wird das Dino-Gewinnspiel bis Donnerstag einschließlich verlängert. Schreibt einfach die richtige Antwort auf die Frage „Wann haben die ersten Dinosaurier gelebt?“ an info@muenster-aktuell.de Es gibt 2x2 Eintrittskarten für die Dino-Erlebnisausstellung auf dem Schlossplatz zu gewinnen. Viel Glück! Und klickt immer wieder rein auf www.muenster-aktuell.de Ihr und Euer Siegmund Natschke, freier Journalist und Gründer von "Münster aktuell" Das Dino-Gewinns

Schloss Hohenfeld: Jazz-Frühschoppen fällt erneut aus

  Er gehörte zum 1. Mai wie der Tannenbaum zu Weihnachten: der Jazz-Frühschoppen am Schloss Hohenfeld war beliebter Treffpunkt für Ausflügler am Maifeiertag. Das gepflegte Pils bei wohliger Jazz-Musik – das gab es hier. Viele Jahre unterhielt die „MS Jazz Band“ die vielen Gäste, die sowohl aus dem Umland, als auch von weit her kamen. Zuletzt trat die „Milestones Jazzband“ mit Sängerin Mara Minjoli auf – und sorgte bei Stammgästen für viele Kenner-Diskussionen, wer denn die bessere Combo sei: Die alten Profis der „MS Jazz Band“ oder die flotten Newcomer. Neben der Musik gab es während des Frühschoppens am Schloss Hohenfeld stets weitere Attraktionen wie eine große Freiluft-Oldtimer-Ausstellung und etliche Spielangebote für die Kinder wie Hüpfburgen oder Puppentheater. Aus und vorbei. Schon 2020 und 2021 fiel alles aus – wegen Corona. Und wer auf dieses Jahr gehofft hatte, ist spätestens jetzt am 1. Mai enttäuscht worden. Denn auch 2022 macht die Pandemie dem Frühschoppen einen Strich

Festakt im Rathaus mit NRW- Ministerpräsident: Wüst würdigt erste queere Demo Deutschlands in Münster vor 50 Jahren als „vorbildlich“

  Das hatte es noch nie gegeben: Am 29. April 1972 versammelten sich 200 Homosexuelle zunächst vor dem Schloss und zogen dann durch die münstersche Innenstadt. Die erste Demonstration in Deutschland überhaupt war das von einer gesellschaftlichen Gruppe, die damals noch weit davon entfernt war, auch gesellschaftlich akzeptiert zu sein oder gar gleiche Rechte zu haben. Es erforderte Mut, sich öffentlich zur Homosexualität zu bekennen und für die eigene Sache zu kämpfen. Organisiert hatte das Ganze der eher konservative Rainer Plein, der ebenso eine studentische Aktionsgruppe gegründet hatte und den Schulterschluss auch mit linken Gruppen wagte und so eine stattliche Anzahl von Demonstranten zusammenbrachte. 1976 sollte er durch Suizid aus dem Leben scheiden, heute ist sogar eine Straße in Münster-Rumphorst nach ihm benannt. Auch Anne Henscheid,  Mitbegründerin der ersten westdeutschen Lesbengruppe und Protagonistin der frühen Lesbenbewegung, war Organisatorin dieser Demonstration. Die A

Aaseeregatta feiert Jubiläum

  Am Wochenende gab es zahlreiche Ruderboote auf dem Aasee zu bestaunen, viel mehr als sonst. Mit  Eifer und Ehrgeiz gaben die Sportler alles und wurden für ihre Bemühungen von den Zuschauern an den Uferrändern angefeuert. Die Aaseeregatta fand wieder statt und feierte sogar Jubiläum. Zum 50. Mal richtete der Münsteraner Regattaverein das Wassersport-Event aus, das als Frühtest für die Junioren aus ganz Deutschland gilt. Die Aaseeregatta ist seit vielen Jahren fester Bestandteil des Regattakalenders und gilt auch als erste Standortbestimmung in der neuen Saison, insbesondere nach den Trainingslagern in den Osterferien. Und die Aaseeregatta könnte, so hieß es von den Verantwortlichen des Regattavereins, 2022 besonders wichtig sein: Nachdem viele Junioren keine oder nur sehr begrenzte Rennerfahrung in 2020 und 2021 sammeln konnten, sei ein früher Start in die Regatta-Saison ungemein wichtig. Die 50. Aaseeregatta fand am Wochenende statt, die Zuschauer beobachteten das Event vom Ufer a

Flotte Sprünge, gekonnte Dressur - das Reit- und Springturnier des RV Nienberge

  Der RV Nienberge ist wieder da. Der Reitverein richtet regelmäßig ein großes Reit- und Springturnier aus.Nachdem es in den letzten beiden Jahren wegen Corona nicht wie gewohnt Ende April stattfinden konnte, hat es dieses Mal geklappt - und alles lief wie am Schnürchen. „Optimale Bedingungen“ seien das gewesen, hieß es von den Verantwortlichen des RV Nienberge, und in der Tat: Bestes Wetter und eine kleine erfrischende Brise waren nicht nur für Reiter und Pferd angenehm, auch die Zuschauer kamen gerne an die Beerwiede. Viele Familien wollten sich das Ereignis nicht entgehen lassen. Am Donnerstag standen zunächst die Prüfungen für die jungen Springpferde an, manches Talent war da zu sehen. Spannend ging es beim Turnier des RV Nienberge zu. Die Zuschauer sahen gekonntes Reiten und fesselnde Wettbewerbe. Fotos: Siegmund Natschke Der Freitag wurde erstmals zum kompletten Dressurtag. Samstag und Sonntag gab es wie gewohnt Springprüfungen der Klassen E-S auf dem Springplatz, ein

Besucheransturm auf Osterfeuer in Münster

  Endlich wieder Osterfeuer! Ganz Münster schien darauf gewartet zu haben. So wie in Mecklenbeck, wo das Feuer auf der Wiese vor dem Hof Hesselmann entzündet wurde. Der Löschzug Mecklenbeck kam mit Fackeln und erledigte die Aufgabe mit Bravour. Das Event veranstaltete der Bürgerverein, der ihm das Motto „Frühlingserwachen“ gab und auch für eine Ostereiersuche sorgte. Dicht gedrängt standen die Mecklenbecker vor den Flammen, die kurz hinter der heruntergelassenen Vogelstange in den Himmel schossen. Der Erlös des Tages geht an die Jugendfeuerwehr und den Förderverein Münster Lublin. Ganz Kinderhaus schien sich auf den Weg zum Osterfeuer auf Pastorswiese gemacht zu haben. Würstchen, Stockbrot und kühle Getränke gab es. Organisiert hatte alles die Christlich Jungen Gemeinde (CJG) . Das hat Tradition. Auch, dass Jung und Alt hier gemütlich zusammenstehen und ins Gespräch kommen. Für einige ganz Junge war es sogar das erste Osterfeuer: „Guck´ mal, da ist ein Feuer!“, hieß es da. Auch