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Ausstellung im Bennohaus: Fotos vom Clown

  Wie feiert ein Clown sein Bühnenjubiläum? Mit einer Ausstellung! So macht es Clown Fidelidad alias Wolfgang Konerding, der nun schon vierzig Jahre Groß und Klein zum Lachen bringt. „Ich bin über die Jahre ganz vielen Fotografen begegnet“, erklärt er. Er zählte mal durch und kam auf insgesamt vierzehn, die ihn in dieser Zeit abgelichtet hatten Vor zwei Jahren sei ihm dann die Idee gekommen, einige von ihnen zu fragen, ob sie ihre jeweiligen Lieblingsfotos vom Clown aussuchen und für eine Ausstellung zur Verfügung stellen könnten, Alle  haben zugesagt. Der Clown Fidelidad. Fotos: Siegmund Natschke Die Fotos zeigen den Clown in allen Facetten, insbesondere in den ganz besonderen Momenten kurz vor einem Auftritt. Inzwischen hat Wolfgang Konerding selbst Gefallen am Fotografieren bekommen. Vor jedem Gang auf die Bühne fertigt er ein Selfie an. Zur „künstlerischen Selbstfindung“ wie er sagt. Seine Ausstellung findet er spannend, weil Clowns und Fotografen, das seien beides künstlerische
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Fotostrecke: "Covernight" und "Undercover" - die doppelte Jubiläumsparty

 20 Jahre "Undercover" und die 15. Covernight - am Samstag stieg die doppelte Geburtstagsparty im Bürgerhaus Kinderhaus. Hier die besten Bilder. Fotos: Siegmund Natschke

Kinderhaus: Letztes Konzert auf der Sommerbühne fiel ins Wasser

  Ausgerechnet am letzten Wochenende der Sommerbühne des Kap. 8 kam der Regen. Doch da gab es eine ganz einfache Lösung, zumindest für das Konzert des Jazzprojektes Kinderhaus, das am Samstagabend zusammen mit der Swing-Combo Mondiales auftreten wollte. Das Ganze fand einfach „Indoor“ statt, also in der Agora des Bürgerhauses. Doch dann gab es noch mehr Pech: Die Jazz-Spezialisten blieben nicht von Corona verschont, aber der Swing blieb resistent.  Mondiales gaben alles, das ganze Repertoire war zu hören: Gypsy Swing, Blues, und dann doch Jazz und Lindy Hop. “Es darf getanzt werden“, meinte Thorsten Brinkmann, der an den Reglern der Soundanlage saß. Und das ließen sich die Kinderhauser nicht zweimal sagen. Zeit, Bilanz zu ziehen. Wie kam das Konzept der Kulturbühne denn eigentlich an? „Der Sommer hat uns in die Karten gespielt“, meinte Ute Behrens-Porzky, die Leiterin des Bürgerhauses: „Die Resonanz war ganz unterschiedlich, wir haben verschiedene Formate ausprobiert.“ Immer wieder

Energiesparen: Kirchen in den Stadtteilen bleiben dunkel

 Das wird viele überraschen:  Die Beleuchtung der Kirchen in den Stadtteilen ist ab sofort untersagt. Dies geht auf eine Bundesverordnung zurück, die ab dem 1. September diesen Jahres gilt. In der „Verordnung zur Sicherung der Energieversorgung über kurzfristig wirksame Maßnahmen“ heißt es im Paragraph 8: “Die Beleuchtung von Gebäuden und Baudenkmälern von außen mit Ausnahme von Sicherheits- und Notbeleuchtung ist untersagt.“ Dieser Passus hat zur Folge, dass Kirchen in den Stadtteilen, die sonst hell erleuchtet waren, nun dunkel bleiben wie hier die St.-Anna-Kirche in Mecklenbeck am Abend des 1. September. Foto: Siegmund Natschke

Von Heinz Rühmann bis Willy Brandt: Autogramme erzählen Geschichte

  Es lohnt sich, ins Münsterland zu fahren: Eine deutschlandweit einzigartige Autogrammausstellung zur Geschichte der Bundesrepublik ist nämlich derzeit im Stadtmuseum Burgsteinfurt zu sehen. Zusammengestellt und konzipiert hat sie Dr. Peter Krevert. Er konnte dabei auf einen schier unerschöpflichen Fundus zurückgreifen: auf seine eigene Sammlung.  Der Autogrammjäger besitzt unzählige signierte Fotos, Briefe, Notizen und sonstige eigenhändige Schriftstücke von Männern und Frauen, die die Geschichte der Bundesrepublik nachhaltig geprägt haben. 300 dieser Exponate zeigt er nun der Öffentlichkeit „Ich habe mich gefragt: Mein Gott, welche Persönlichkeiten haben unsere Bundesrepublik eigentlich in den vergangenen sieben Jahrzehnten geprägt, und mit dieser Denkweise habe ich schließlich ausgewählt“, erklärt Krevert. „70 Jahre Bundesrepublik“, so lautet der Titel dieser Autogramm-Ausstellung. Sie ist eine politische Ausstellung, aber nicht nur. Unter den Persönlichkeiten, die hier durch ihre

Affenhitze im Allwetterzoo – so kühlen sich die Tiere ab

  Temperaturen über 30 Grad sind nicht nur für Menschen eine Belastung, sondern auch für Zootiere. Für die Tierpfleger wiederum sind solche Wetterlagen wie im Moment eine ganz besondere Herausforderung, die auch besondere Ideen erforderlich macht. Das bedeute, dass für Abkühlung durch Wasserbecken und Schlammgruben oder auch Sprinkleranlagen gesorgt werde, erläutert Sebastian Rohling, Sprecher vom Allwetterzoo. Einige Tiere bekämen dort zudem sogenannte „Eisbomben“. Dabei handelt es sich um in Wasser eingefrorene Leckereien, die die Tiere aus dem Eis herausholen müssen. Die Gehege im Allwetterzoo Münster bieten den Tieren zudem immer auch Schattenplätze an. Dazu zählen neben dem natürlichen Baumbestand im Zoo auch eigens gebaute Höhlen und Unterschlupfmöglichkeiten, die sich in vielen Anlagen finden – wenn auch nicht immer zwingend für die Besucher einsehbar. Zudem haben die Tiere in der Regel auch immer die Möglichkeit, sich in die kühleren Innenunterkünfte zurückzuziehen. Gibt

Abschalten am Forellenteich - Angeln am Schloss Hohenfeld

  Idyllisch liegen sie hinter dem Schloss Hohenfeld. Die Forellenteiche vermitteln den Eindruck einer münsterländischen Parklandschaft, waren aber über lange Zeit vielen noch unbekannt. Bis Thomas Wellmann die Anlage pachtete und dort das Fischen für jedermann ermöglichte. Ein ganz besonderes Angebot ist das regelmäßig veranstaltete „Vater-Kind-Angeln“. Wellmann selbst verbindet mit den Teichen viele Kindheitserinnerungen. Hier hat er liebend gern seine Freizeit verbracht und von der Pike auf das Angeln gelernt. Als sich vor achtzehn Jahren die Möglichkeit bot, die Teiche zu pachten, hat er sofort zugegriffen. Zwischenzeitlich gab es aus beruflichen Gründen eine siebenjährige Pause. Dann gab es einen Neuanfang: Das Angeln auf Lachsforellen zog mehr Besucher an als erwartet. Der riesige Erfolg war Ansporn für weitere Angebote. Besonders für Städter gibt es hier die Möglichkeit, einfach mal „abzuschalten“: „Diese Anlage ist ruhig, es gibt keinen Verkehr, keinen Lärm“, sagt Thomas Well

1100 Nennungen und ganz viel Vorfreude - das Reit- und Springturnier des RV Albachten

  „Wir freuen uns riesig!“, sagt Lena Farwick, die Geschäftsführerin des RV Albachten. Das diesjährige Reit- und Springturnier des Vereins steht an: “Wir bieten in Albachten Top-Bedingungen“, erklärt sie. Das hat sich offensichtlich herumgesprochen. Es gebe 1100 Nennungen für das Turnier: “und ein paar Zerquetschte.“ Eine gute Zahl: “Wir sind damit ganz glücklich.“ Und das, obwohl generell die Zahl von Reitern, die berechtigt sind, an Turnieren teilzunehmen, rückläufig ist. Denn hierfür sind eigens ausgestellte Reitausweise der Reiterlichen Vereinigung notwendig. Deren Zahl sei um 32 Prozent zurückgegangen, wie Lena Farwick erläutert. Albachten ist hier offensichtlich gegen den Trend erfolgreich. Der Verein gibt alles, damit die hohen Erwartungen an das Turnier erfüllt werden – und alle machen mit. „Wir haben eine ganz tolle Gemeinschaft und ganz viele Helfer“, sagt Farwick. Los geht es am 19. August (Fr) auf der Reitanlage am Oberort. Als Wettbewerbe stehen Dressur- und Springprüfunge

"Gievenbecker Apfelernte" im Fachwerk - Ein Tag für die Rekordfrucht

  Die Lieblingsfrucht der Deutschen hat in Gievenbeck ein Heimspiel. Genauer gesagt im Fachwerk. Denn Jahr für Jahr widmet es einen ganzen Tag dem Apfel. Auch 2022 bildet da keine Ausnahme. Die Einladung nicht nur an alle Apfelbaumbesitzer steht. Das Fachwerk öffnet am 18. September seine Pforten, und eines ist sicher: Die mobile Apfelpresse wird wieder im Mittelpunkt stehen. Das Apfel-Event findet unter Bedingungen statt, die in jeder Hinsicht rekordverdächtig sind. Zum einen sind da die Temperaturen, die auch in diesem Jahr in kaum geahnte Höhen geschossen sind. Wie wirkt sich das auf die Ernte aus? „Ganz unterschiedlich“, meinte Wolfram Goldbeck vom Grünflächenamt, das den Tag mitorganisiert, schon im letzten Dürresommer. Einige Bäume würden kaum Früchte tragen, bei anderen hingen die Äpfel bis zur Spitze hoch. Die Ernte sei durchgehend „super“ gewesen. Rekordverdächtig ist noch etwas anderes: Insgesamt wird die mobile Saftpresse sechs Tonnen der leckeren Früchte verarbeiten können.

" O zapft is" an der Feldstiege - Musikzug Nienberge plant nächstes Oktoberfest

  Noch sind die Lederhosen und Dirndl im Schrank. Schon bald werden sie in Nienberge aber wieder sehr gefragte Utensilien sein. Denn die inzwischen 8. Auflage des Oktoberfestes wird schon geplant. Der Musikzug Nienberge ist dabei, das größte Event im Stadtteil auf die Beine zu stellen und hat einige Asse im Ärmel. Am 8. (Sa) und 9. Oktober wird es rund gehen im Festzelt an der Feldstiege. Es wird wie bei den letzten Malen  "volles Haus“ erwartet. Inzwischen hat sich das Oktoberfest herumgesprochen, und die Gäste kommen auch aus dem Umland nach Nienberge. Das erste, was sie am Samstag erwartet, ist gute Tradition: der Einzug des Musikzuges um 19. 30 Uhr. Einlass ist um 18 Uhr. Dann der Fassanstich: Mit Spannung wird erwartet, wer dieses Mal den Hammer schwingt. Egal, wer es sein wird, er tritt in große Fußstapfen: Beim letzten Oktoberfest schaffte Manfred Wilhelmer, der 2. Vorsitzende des SC Nienberge, den Anstich mit gekonntem Schlag. Üben kann der Nachfolger jetzt schon fleißi