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Kriminalität: Wie sicher ist der Send?

  MÜNSTER. Vor einem Jahr sorgte eine tödliche Messerattacke auf dem Frühjahrssend, der ein 31jähriger Familienvater zum Opfer fiel, bundesweit für Entsetzen. Das Landgericht Münster verurteilte den 21-Jährigen Täter inzwischen wegen Mordes, er muss lebenslang hinter Gittern. Wie sieht die Sicherheitslage auf der Großveranstaltung in diesem Jahr aus? Wie ist die Sicherheitslage auf dem Send? Foto: Siegmund Natschke „ Für die drei in diesem Jahr stattfindenden Sendveranstaltungen gilt ein bewährtes und mit den relevanten Sicherheitsbehörden einvernehmlich abgestimmtes Sicherheitskonzept, dessen Inhalt im Wesentlichen demjenigen der vergangenen Jahre entspricht“, erklärt der städtische Sprecher Martin Füser auf Anfrage von „Münster täglich“. Dieses sei im Kontext der tödlichen Messerattacke beim Frühjahrssend 2023 einer kritischen Überprüfung unterzogen worden und habe – auch nach Rücksprache mit dem Innenministerium – nur kleinere Modifizierungen erfahren. Das Mitführen von Waffen
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Autogrammjagd in Münster und darüber hinaus: Dr. Peter Kreverts Highlights aus fünf Jahrzehnten Sammelleidenschaft - Teil 12: Michail Gorbatschow

  MÜNSTER. Dr. Peter Krevert ist Jäger – Autogrammjäger. Von Prominenten will er vor allem eines: ihre Unterschrift. Seit 52 Jahren schon hat Krevert sich diesem spannenden Hobby verschrieben, und seit bald zwei Jahrzehnten organisiert er Autogrammausstellungen. Die meisten seiner bedeutendsten Sammelobjekte konnte der gebürtige Münsterländer in seiner nordrhein-westfälischen Heimat und nicht zuletzt auch in Münster ergattern, denn hier lebte und arbeitete er über lange Zeit. Auf „Münster täglich“ gibt es ab sofort die Geschichten zu den Autogrammen zu lesen. In Teil 12 geht es um den ehemaligen russischen Staatspräsidenten Michail  Gorbatschow. Dr. Peter Krevert besitzt die begehrte Unterschrift von Michail Gorbatschow - mitsamt dessen Widmung. Fotos: Archiv Dr. Krevert. Es gab mal eine Zeit, in der der russische Präsident für Offenheit und Demokratisierung bekannt war. Nämlich Michail Gorbatschow, der dafür die Begriffe „Glasnost“ und „Perestroika“ prägte und mit ihnen eine neue Ära

Wild und frei: In der Dülmener Natur leben Pferde wie zu Urzeiten

 DÜLMEN. Pferde leben in Ställen? Denkste. Pferde sind von Natur aus Wildtiere, die allerdings vom Menschen domestiziert wurden, sprich: Die Vierbeiner sind gefangen und gezähmt worden. Doch es gibt Flecken auf dieser Welt, wo Pferde noch ganz ursprünglich leben – und in freier Wildbahn. Dieses  beeindruckende Phänomen findet man nicht nur in den Weiten der USA oder an einzelnen Stellen Afrikas oder Asiens, sondern tatsächlich auch im Münsterland. Die Wildpferde von Dülmen sind ein seltenes Naturphänomen. Foto: Fabian Simons. Hier, tief im Herzen des Merfelder Bruchs, nur wenige Kilometer westlich von Dülmen entfernt, erstreckt sich ein seltenes Naturjuwel - die Wildpferdebahn, die die Heimat der majestätischen Dülmener Wildpferde ist. Dieses einzigartige Reservat wurde Mitte des 19. Jahrhunderts von der Familie Herzog von Croÿ geschaffen und umfasst heute stolze 400 Hektar unberührter Natur. Das Areal, durchzogen von Moor, Heideflächen, Nadelwäldern und Eichenbeständen, bildet nicht n

Münster feiert Rosenmontag

  MÜNSTER. Riesen-Stimmung beim Rosenmontagszug in Münster. Proppevoll war es an der Strecke quer durch Münsters Altstadt. Los ging es um Punkt 12.11 Uhr am Schlossplatz, Höhepunkt war der Einzug auf den bunt geschmückten Prinzipalmarkt. Hier wurden auch gefühlt die meisten Kamelle geworfen. Und zwar in großen Mengen auf einmal. Denn der Bürgerausschuss münsterscher Karneval (BMK) hatte zuvor ausdrücklich darum gebeten, hier keine einzelnen Kamelle zu werfen. Warum? “ Diese lassen sich aus dem Kopfsteinpflaster kaum bis gar nicht entfernen, das wäre doch sehr schade!“, so der BMK. Und so gab es die leckeren Bonbons dann gleich tütenweise. Ein Traum für jeden Fan der fünften Jahreszeit. Höhepunkt des Rosenmontagszugs war der Einzug auf den Prinzipalmarkt . Fotos: blick.ms   Voll beladen wurde auch der Prinzenwagen, auf den alle sehnsüchtig warteten. Prinz Jens I. (Tomas), ein „Spätberufener“ im Karneval, hatte bereits eine hervorragende Session hingelegt, nun konnte der Freudenthaler

Bleibt die Himmelsleiter doch in Münster?

  MÜNSTER. Diese Nachricht sorgte für regelrechte Trauer in der Stadt: Die „Himmelsleiter“ der Künstlerin Billi Thanner, die seit September 2022 am Turm der St.-Lamberti-Kirche erstrahlt, soll hier in der Nacht vom 1. auf den 2. März dieses Jahres zum letzten Mal erleuchten – und dann abgebaut werden. Das war für nicht wenige wie ein Schock. Kommentare wie „Schade, das ist doch das schönste Kunstwerk Münsters!“, machten die Runde. Und auch Oberbürgermeister Markus Lewe zeigte sich als Fan der einzigartigen Lichtinstallation: “ Mit ihrer besonderen Strahlkraft hat sie uns allen Hoffnung, Zuversicht und Inspiration in schwierigen Zeiten gegeben“, meinte er auf Instagram: “Münster ist stolz, in einem Atemzug mit Paris und Wien Teil dieses beindruckenden Projekts gewesen zu sein“. Nun soll sie allerdings eben in Paris an der weltberühmten Kirche Saint Eustache installiert werden und zumindest während der Olympischen Spiele für eine ganz besondere Stimmung sorgen. Ist die „Himmelsleiter“

Autogrammjagd in Münster und darüber hinaus: Dr. Peter Kreverts Highlights aus fünf Jahrzehnten Sammelleidenschaft - Teil 11: Caterina Valente

  MÜNSTER. Dr. Peter Krevert ist Jäger – Autogrammjäger. Von Prominenten will er vor allem eines: ihre Unterschrift. Seit 52 Jahren schon hat Krevert sich diesem spannenden Hobby verschrieben, und seit bald zwei Jahrzehnten organisiert er Autogrammausstellungen. Die meisten seiner bedeutendsten Sammelobjekte konnte der gebürtige Münsterländer in seiner nordrhein-westfälischen Heimat und nicht zuletzt auch in Münster ergattern, denn hier lebte und arbeitete er über lange Zeit. Auf „Münster täglich“ gibt es ab sofort die Geschichten zu den Autogrammen zu lesen. In Teil 11 geht es um die Sängerin, Schauspielerin und Entertainerin Caterina Valente. Von Caterina Valente bekam Krevert gleich mehrere Autogramme und Widmungen. Fotos: Archiv Dr. Peter Krevert. In den 50er- und 60er-Jahren war sie nicht weniger als ein Weltstar: Caterina Valente, die im Wirtschaftswunder-Deutschland zum wohl größten Film- und Musikstar wurde, den es zu dieser Zeit gab. Dabei war sie wohl die  erste weibliche Ent

Rosenmontag 1957: Eine Begegnung mit dem Ziegenbaron

 MÜNSTER. Es gibt Originale, die zu Legenden werden. Und denen man für sein Leben gerne begegnet wäre. Dieses Glück hatte eine heute 83jährige Zeitzeugin, die mit 16  den damals schon 102jährigen „Ziegenbaron“ Alfred von Renesse traf. Hier ist ihre Geschichte. Alfred von Renesse war der "Ziegenbaron". Foto: Sammlung Henning Stoffers. Alfred von Renesse (re.) war ein münstersches Original. Foto: Sammlung Henning Stoffers Alfred von Renesse ist eine wahrhaft schillernde Figur in der Geschichte von Münster, sein einzigartiger Spitzname deutet bereits darauf hin. Renesse war eigentlich Landwirtschaftslehrer, erlangte aber Ruhm durch seinen vehementen Einsatz für die Zucht von Ziegen, der „Kuh des kleinen Mannes“. Warum ausgerechnet Ziegen? Damals glaubte man, dass Ziegenmilch eine wirksame Medizin, ja fast wundersame Waffe gegen viele Krankheiten sein könnte, wie etwa der Tuberkulose. Wegen ihres hohen Vitamin-D-Gehaltes wurde sie aber auch Kindern „verschrieben“, die an Rachitis

Auftritt in Münster: Oliver Pocher sagt alle Interviewtermine ab

  MÜNSTER/KÖLN. Seit Tagen und Wochen dominiert ein Comedian die Schlagzeilen, vor allem in der Boulevardpresse: Oliver Pocher. Die Trennung von Ehefrau Amira Pocher wird dort geradezu genüsslich zelebriert, und es kommen immer weitere Personen in den Oliver-Pocher-Schlagzeilen-Kosmos hinzu, so etwa Ex-Ehefrau Sandy Meyer-Wölden oder der vermeintliche Nebenbuhler und Motivationstrainer Biyon Kattilathu, bei dem man nicht sicher ist, ob er nicht selbst die Konkurrenz von taff-Moderator Christian Düren fürchten muss. Das Fass brachte zum Überlaufen, als sich ausgerechnet Cora Schumacher im Anti-Intelligenz-TV („Dschungelcamp“) als „Olli-Fan“ outete: Niemand weiß eigentlich, warum gerade bei diesen Personen die Gerüchteküche überkocht, zumal sich niemand ernstlich als Fan outen mag. Und doch: Die eine Schlagzeile geht nur, um für die andere Platz zu machen. Oliver Pocher hat alle Interviewtermine abgesagt.  Foto:  agentour.org/ Calo Ballaera „Man muss auch mal über den Dingen stehen

Batterieforschung in Münster vor dem Aus: Offener Brief warnt vor „dramatischen Konsequenzen“

MÜNSTER/BERLIN. Das war eine Hiobsbotschaft für Münster: Die Bundesregierung plant, im Klima- und Transformationsfonds (KTF) die "Maßnahmen zur Weiterentwicklung der Elektromobilität" zu streichen, was nicht weniger als eine Kürzung von rund 444 Millionen Euro bedeutet. Besonders gravierend: Darin enthalten sind auch Mittel in Höhe von 156 Millionen Euro für das Lieblingskind der propagierten „Energiewende“ - die  anwendungsnahe Batterieforschung,  welche durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert wird. Diese drastischen Kürzungen betreffen Institute und Forschungsaktivitäten in ganz Deutschland, darunter aber vor allem auch das MEET- Batterieforschungszentrum der Universität Münster. Die Batterieforschung im münsterschen "MEET" steht vor dem Aus. Fotos: Siegmund Natschke. Die Kürzungen zielen insbesondere auf die "Projektförderung" ab, wodurch laufende Projekte in den kommenden Jahren einfach auslaufen sollen. Neue Projekte zur

Volksbank-Sprengung in Nienberge: Polizei tappt im Dunkeln

  NIENBERGE. So einen lauten Knall hatten viele Nienberger wohl noch nie gehört. Am 11. November vergangenen Jahres schreckten viele Anwohner der hiesigen Volksbank gegen 2. 35 Uhr aus dem Schlaf auf. Noch wusste an diesem frühen Samstagmorgen keiner, was eigentlich passiert war. Zündeten da Jugendliche Feuerwerk und Knallkörper oder schoss ein Schütze in die Luft oder auf ein umherstreunendes Tier? Die Antwort fiel nicht leichter, als sich der Knall noch einmal wiederholte. Erst am nächsten Vormittag wurde offenbar, dass Unbekannte die Eingangsfront der Volksbank sowie einen Geldautomaten gesprengt hatten. Von den Tätern keine Spur. Seitdem ist die Volksbank nicht mehr benutzbar, vielmehr ist sie durch Holz-Spanplatten verriegelt. Was ist aus dem Fall geworden? „Münster täglich“ hat nachgefragt. „ Leider gibt es derzeit noch keine neuen Erkenntnisse zu den Tätern“, erklärt Luisa Baier von der Polizei Münster, „Genauso haben wir noch keine erbeutete Summe.“ Sprich: Die Polizei tap