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Himmelsschauspiel in Münster: Wenn der Mond die Sonne berührt

  MÜNSTER. Dieses Naturschauspiel ist genauso selten wie faszinierend: Am Samstag begeisterte eine partielle Sonnenfinsternis die Menschen in NRW. Auch in Münster war sie zu beobachten. Egal ob am Prinzipalmarkt, am Aasee oder in den Stadtteilen: Viele schauten fasziniert in den Himmel. Am späten Vormittag versammelten sich auch zahlreiche Münsteraner im Park zwischen dem Naturkundemuseum und dem Mühlenhof, um dieses einzigartige Himmelsschauspiel zu beobachten. Trotz der kühlen Temperaturen und ein paar Wolken waren die Bedingungen für die Astronomie-Fans durchaus erfreulich. Die meisten von ihnen waren mit Sonnenbrillen ausgestattet, damit der Blick ins helle Sonnenlicht auch wirklich folgenlos blieb. Die Spannung stieg indes. Dann, gegen 11.20 Uhr, begann der Mond, sich vor die Sonne zu schieben. Langsam verdeckte er bis zu 32,2 Prozent der Sonnenscheibe, wobei das Maximum um Punkt 12:12 Uhr erreicht wurde. Für die Beobachter erschien die Sonne wie von einem kosmischen Bissen a...
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Erweiterung der Grundschule ein „Meilenstein für Nienberge“

NIENBERGE. Darauf haben viele lange gewartet: Die Arbeiten für die Erweiterung der Annette-von-Droste-Hülshoff-Grundschule in Nienberge haben begonnen. Den symbolischen „erste Spatenstich“ für den Ausbau gab es vergangene Woche. Ratsherr Meik Bruns lobte, dies sei „ein wichtiger Schritt für unseren Stadtteil. Ein Meilenstein für Nienberge.“ Die Gesamtinvestition beträgt rund 17 Mio. Euro inklusive der Kosten für die Gestaltung der Freianlagen. Die vorbereitenden Bauarbeiten haben bereits Ende 2024 begonnen. Die ersten Klassen sollen in dem neuen Gebäude im Schuljahr 2026/27 unterrichtet werden. Die für die Dreizügigkeit erforderlichen Umbaumaßnahmen im Bestandsgebäude inklusive energetischer Sanierung sind im Investitionsvolumen noch nicht berücksichtigt. Mehr Platz geben wird es ab 2027 aber auch für die boomende Nienberger Musikschule. Nienberges Grundschule hat nach den Worten von Ratsherr Bruns, der auch schulpolitischer Sprecher der CDU im Rathaus und Vorsitzender des städtische...

Serie "Meine besten Geschichten", Teil 8: der Rückwärtsläufer

  Ich bin jetzt bald genau 15 Jahre im Lokaljournalismus. Ein Jubiläum, das mich sehr stolz macht. Ich habe in dieser Zeit jede Menge erlebt, unzählige Termine gehabt, viele Menschen getroffen und vor allem: ganz viele Artikel geschrieben. Es sind über 10.000 geworden... Eine enorme Zahl, die mein Archiv groß werden lässt. Es sind darunter unheimlich starke und spannende Geschichten, die es lohnen, nochmal erzählt zu werden. Für „Münster täglich“ krame ich ein bisschen in diesem Archiv und hole die besten Geschichten aus fünfzehn Jahren nochmal hervor. Die gibt’s jetzt ab sofort in der neuen Serie „Meine besten Geschichten“ zu lesen: www.muenster-taeglich.de . Weiter geht’s mit Folge 8 und dem Rückwärtsläufer Markus Jürgens. MÜNSTER. Wenn Markus Jürgens läuft, dann rückwärts. Der Kinderhauser ist ein Rückwärtsläufer, zumindest im Sport. Damit ist er eine Besonderheit. Er hat sogar den Weltrekord im Rückwärtslauf-Marathon gelaufen. Das war 2017 in Hannover. Die Zeit: 3 Stunden 38 M...

Serie "Meine besten Geschichten", Teil 7: das lettische Volkstanzfest in Münster

  Ich bin jetzt bald genau 15 Jahre im Lokaljournalismus. Ein Jubiläum, das mich sehr stolz macht. Ich habe in dieser Zeit jede Menge erlebt, unzählige Termine gehabt, viele Menschen getroffen und vor allem: ganz viele Artikel geschrieben. Es sind über 10.000 geworden... Eine enorme Zahl, die mein Archiv groß werden lässt. Es sind darunter unheimlich starke und spannende Geschichten, die es lohnen, nochmal erzählt zu werden. Für „Münster täglich“ krame ich ein bisschen in diesem Archiv und hole die besten Geschichten aus fünfzehn Jahren nochmal hervor. Die gibt’s jetzt ab sofort in der neuen Serie „Meine besten Geschichten“ zu lesen: www.muenster-taeglich.de . Weiter geht’s mit Folge 7 und einem farbenfrohen lettischen Volkstanzfest – in Münster. MÜNSTER/KINDERHAUS. Es sei so etwas wie eine Geburtstagsfeier, meint Inese El Tawil. Die 35jährige Lettin hat vor drei Jahren in Münster die Volkstanzgruppe „Miladeko“ gegründet: „Anfangs waren wir nur drei Leute, jetzt sind es 29“, strah...

Depeche Mode – Kult, Mythos, Legende

  MÜNSTER/GIEVENBECK. Ihre Konzerte sind legendär, ihr Sound hat die Musikwelt verändert: Depeche Mode sind einfach Kult – und das seit über vierzig Jahren. Was in den frühen 80er-Jahren als Synthie-Pop-Experiment begann, entwickelte sich zu einer der einflussreichsten Bands aller Zeiten, scheinbar ohne es überhaupt zu wollen. Eine Musik-Revolution im Vorbeigehen, quer über Genres und Jahrzehnte hinweg. Die Fans blätterten in den monumentalen Werken.  Foto: Siegmund Natschke. Es gibt jemanden, der dieses unfassbare Phänomen begreifbar gemacht hat. Es ist der Autor Sascha Lange, Jahrgang 1971, der gleich drei Bücher über Depeche Mode geschrieben hat. Am Samstag stellte er sie im Fachwerk Gievenbeck vor. Die Fans hielten die Spannung kaum noch aus. „ Ich komm´ von Depeche Mode einfach nicht los“, meinte ein weiblicher Fan in der ersten Reihe. Mit 12 habe sie den Song „Walking in my shoes“ gehört und sei seitdem dabei geblieben: „Jetzt bin ich 45 und immer noch Fan“. So ähnl...

Zwischen Aschekreuz und Auszeit: Aschermittwoch 1960 in Münster

  MÜNSTER. Aschermittwoch ist heute für viele nur noch ein „Karnevalsabschluss“. Ein Tag zum Ausschlafen, Ausruhen und Arbeiten – aber viel mehr auch nicht. Das war früher ganz anders- auch und vor allem im katholischen Münster. Aber wie war das damals eigentlich hier an einem „ganz normalen“ Aschermittwoch? Welch große Bedeutung der Feiertag für alle hatte, zeigt der Bericht einer Zeitzeugin. Sie erinnert sich für „Münster täglich“ an den Aschermittwoch 1960. Der Karneval war vorbei, die Stadt erwachte aus ihrem närrischen Ausnahmezustand – und in vielen Büros Münsters begann der Alltag wieder. Doch für einige Angestellte der Landesbank gab es am Aschermittwoch 1960 eine kleine Atempause. „Einen Tag vor Aschermittwoch kam mein Chef zu uns und fragte: ‚Wer von Euch möchte sich morgen das Aschekreuz in der Lambertikirche holen? Der hat zweieinhalb Stunden frei!‘“, erinnert sich eine münstersche Zeitzeugin. Eine willkommene Gelegenheit, die sich siebzehn Mitarbeiterinnen und ein ...

Jetzt geht es endlich los: Baustart für Feuerwehrgerätehaus in Albachten

ALBACHTEN . Der Streit ist beendet, das neue Feuerwehrgerätehaus in Albachten wird im Neubaugebiet am künftigen Barbara-Renz-Weg gebaut. Oberbürgermeister Markus Lewe hat vergangene Woche den ersten Spatenstich dafür gesetzt.  „Nachdem die Standortfrage so lange die Diskussionen bestimmt hat, sind wir nun alle froh, dass es mit dem Bau des so dringend benötigten Feuerwehrhauses hier in Albachten losgeht“, erklärte Lewe unter Beifall. „Gemeinsam mit der Grundschule wird das Feuerwehrhaus eines der ersten Gebäude im neuen Baugebiet sein und dieses sicherlich prägen.“, meinte er. Ganz billig wird es allerdings nicht: Rund 5,7 Millionen Euro investiert die Stadt Münster nämlich in die Feuerwache, die im Herbst 2026 fertig sein soll. Das neue Feuerwehrhaus für den Löschzug Albachten baut das städtische Amt für Immobilienmanagement nach eigenen Plänen im Neubaugebiet Albachten-Ost. Es entsteht eine Fahrzeughalle für vier Einsatzfahrzeuge sowie ein Funktionstrakt samt Wohnung für den Ge...

Serie "Meine besten Geschichten", Teil 6: der legendäre "Ziegenbaron"

Ich bin jetzt bald genau 15 Jahre im Lokaljournalismus. Ein Jubiläum, das mich sehr stolz macht. Ich habe in dieser Zeit jede Menge erlebt, unzählige Termine gehabt, viele Menschen getroffen und vor allem: ganz viele Artikel geschrieben. Es sind über 10.000 geworden... Eine enorme Zahl, die mein Archiv groß werden lässt. Es sind darunter unheimlich starke und spannende Geschichten, die es lohnen, nochmal erzählt zu werden. Für „Münster täglich“ krame ich ein bisschen in diesem Archiv und hole die besten Geschichten aus fünfzehn Jahren nochmal hervor. Die gibt’s jetzt ab sofort in der neuen Serie „Meine besten Geschichten“ zu lesen: www.muenster-taeglich.de . Weiter geht’s mit Folge 6 und einer Erinnerung an den legendären „Ziegenbaron“ Alfred von Renesse. Alfred von Renesse war der "Ziegenbaron". Foto: Sammlung Henning Stoffers.   MÜNSTER/WOLBECK. Es gibt Originale, die zu Legenden werden. Und denen man für sein Leben gerne begegnet wäre. Dieses Glück hatte eine heute 83jähr...

Stadtbücherei Münster warnt vor ihren eigenen Büchern

MÜNSTER. „Das ist betreutes Lesen!“, schimpft ein Nutzer der Stadtbücherei. Gerade hat er sich hier einige Bücher ausgeliehen, doch als er sich den Lesestoff genauer ansieht, traut er seinen Augen nicht. In einem Band hat die Stadtbücherei einen kleinen Aufkleber angebracht, der es in sich hat. Es handelt sich nämlich um nichts anderes als um einen Warnhinweis. Folgender Text steht auf dem Aufkleber: „Der Inhalt dieses Werkes ist unter Umständen nicht mit den Grundsätzen einer demokratischen Gesellschaft vereinbar". Starker Tobak. In bisher zwei Bücher hat die Stadtbücherei diese Bemerkung reingeklebt. Betroffen sind die Titel „Putin, Herr des Geschehens?“ von Jacques Baud, das den Ukraine-Krieg thematisiert, und „2024 – das andere Jahrbuch: verheimlicht, vertuscht, vergessen“ von Gerhard Wisnewski. Beides sind Bestseller, entsprechen aber nicht dem herrschenden politischen Meinungsbild, sondern sind eher dem Umfeld der boomenden alternativen Medien zuzuordnen. Die Stadtbücherei...

Bild des Tages: das alte Lydia-Zentrum in Nienberge

 NIENBERGE. Das neue Lydia-Zentrum an der Plettendorfstraße gibt es jetzt seit gut 100 Tagen. Wie sind Eure Erfahrungen damit, was sind Eure Meinungen? Schreibt dem Autor dieser Zeilen unter siegnatschke@web.de              So wird es in Nienberge nie wieder aussehen...       Foto: Siegmund Natschke