KINDERHAUS. Nach der von der CDU beantragten Sondersitzung der Bezirksvertretung Nord zur Wohnsituation und allgemeinen Lage in Kinderhaus sehen die CDU-Ratsmitglieder Babette Lichtenstein van Lengerich und Olaf Bloch Fortschritte. „Die Wohnungsaufsicht in der Nordwestschleife kommt, das erforderliche Personal ist bei der Stadtverwaltung offensichtlich vorhanden“, teilten die beiden Kommunalpolitiker nach der Sitzung aufgrund einer entsprechenden Ankündigung der Stadtverwaltung mit.
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Auch soll es einen mehrsprachigen Mängelmelder geben. Unklarheit herrsche weiter beim Mittagstisch für Senioren. Ärgerlich ist aus Sicht der CDU auch der verspätete Schulbaustart in Kinderhaus.
Die ehemalige Kita Killingstraße wird zum Jugendzentrum. Foto: Siegmund Natschke.
Auch das ist jetzt amtlich: Das Gebäude der geschlossenen Kindertagesstätte Killingstraße soll künftig als Jugend- und Familienzentrum zur Verfügung gestellt werden, wie von der CDU in ihrem Plan für Kinderhaus beantragt hat. Die Zeitplanung werfe allerdings noch Fragen auf, erklärte die CDU auf Anfrage von "Münster täglich". Am Sprickmannplatz nebst Grünschleife sollen die bereits 2025 beschlossenen Bewegungsangebote installiert und die Bänke ersetzt werden.
Lichtenstein van Lengerich und Bloch kritisierten eine „aggressive Grundstimmung“ der anderen Fraktionen, aus denen Mitglieder die Sondersitzung in den Herbstferien als „überflüssig“ bezeichnet hätten. „Uns ist es wichtiger, für Kinderhaus etwas in der schwierigen Lage des Stadtteils zu erreichen als die eigene Urlaubsstimmung hochzuhalten“, sagten die beiden CDU-Ratsmitglieder. Wie wichtig das sei, könne man an der sogenannten „Task Force Müll“ erkennen. „Die hat bisher nichts gebracht, immer noch liegt viel Abfall herum.“
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