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Erst der Regen, dann die Flammen: Osterfeuer sorgen für Gänsehaut

MÜNSTER. „Es hat ja noch gar nicht gebrannt!“ Manch einer war am Ostersonntag regelrecht fassungslos, als der Regen plötzlich einsetzte. Na gut, stürmisch war es den Tag über schon gewesen, aber trocken zunächst auch. Und so blieben überall die von fleißigen Helfern schon aufgetürmten Holzhaufen immer noch bereit für das Feuer.

In Mecklenbeck loderten die Flammen schnell, obwohl es auch hier heftig geregnet hatte. Fotos: Natschke.

Auch an diesem Ostern war überall zu spüren: Die Tradition lebt. Das sah man an den erwartungsfrohen Gesichtern und den funkelnden Augen an immerhin 71 Stellen im Stadtgebiet. So viele Osterfeuer waren offiziell angemeldet worden. Oftmals wurde das Flammen-Event kombiniert mit einer Ostereiersuche für die Kleinen. Klar, dass da beim Nachwuchs Begeisterung aufkam.

n Mecklenbeck am Hof Hesselmann war das Feuer besonders gut vorbereitet. Etwa dreißig Kubikmeter Holz hatte die Freiwillige Feuerwehr unter der Leitung von Löschzugführer Marc Andre Freund und unter verantwortungsvoller Beteiligung der Jugendfeuerwehr zusammengetragen – genug Material für ein eindrucksvolles Osterfeuer, das auch trotz des vorherigen Regens gut aufflammte Zahlreiche Menschen aus dem Stadtteil waren gekommen, um das Spektakel zu bestaunen. Kulinarisch stimmte auch alles: Es gab Würstchen vom Grill, Kaffee, Kuchen und kühle Getränke.

Für die Kinder gab es eine spannende Osterrallye mit versteckten Eiern, bei der das geheime Lösungstier eine österliche Belohnung versprach. Zusätzlich warteten Malen, Kinderschminken, Outdoor-Spiele und viele weitere Highlights, um den Nachmittag aktiv zu gestalten.

Und während in Mecklenbeck die Flammen hochschlugen, loderten auch an den anderen siebzig Stellen der Stadt nicht nur die Osterfeuer, sondern überall herrschte eine besinnlich-ausgelassene Stimmung, die große wie kleine Besucher sichtlich begeistern konnte.

Beim RV Nienberge hatte man besonders viel Glück. Da man dort das Feuer ein bisschen früher anzündete, blieb es vom Regen verschont. Foto: RV Nienberge.


                          (C) Siegmund Natschke

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