Direkt zum Hauptbereich

Generalüberholung: Historisches Rathaus wird saniert

 MÜNSTER. Große Sanierungsaktion für das Rathaus: Die Stadt Münster restauriert und reinigt derzeit die Fassade des historischen Gebäudes am Prinzipalmarkt. Das Amt für Immobilienmanagement setzt im Zuge der Arbeiten das Sandsteinmauerwerk instand und befreit die Fassade und Säulen am Prinzipalmarkt auch von Farbresten, die auf mehrere Vandalismus-Vorfälle im vergangenen Jahr zurückgehen.

Die Stadt Münster restauriert und reinigt ab dem 8. Oktober die Fassade des Historischen Rathauses am Prinzipalmarkt. Um das Mauerwerk zu entsalzen, wird eine paste-ähnliche Kompressenmasse aufgetragen, zu deren Schutz Holzwände vor den betroffenen Bereichen montiert werden. ©Stadt Münster.

Im Sockelbereich rechts und links des Haupteingangs erfolgt zunächst eine sogenannte Entsalzung des Mauerwerks. Zum Schutz der dafür angebrachten Kompressen, die über mehrere Wochen an der Fassade verbleiben, werden dann Holzschutzwände vor den betroffenen Bereichen montiert. Gleichzeitig bessern  Restauratoren vorhandene Schäden im Sockelbereich und an den Säulen aus, reinigen die Oberfläche und ergänzen kleinere Fehlstellen, um die Substanz des Gebäudes dauerhaft zu sichern.

„Das Historische Rathaus ist eines der prägendsten Bauwerke unserer Stadt und ein Symbol für Münsters Geschichte“, erklärt Münsters Immobiliendezernent Arno Minas. „Mit den jetzt anstehenden Arbeiten stellen wir sicher, dass das Erscheinungsbild des Rathauses auch dauerhaft erhalten bleibt.“

Die Sanierungsarbeiten sind voraussichtlich Mitte November abgeschlossen. Die abschließende Reinigung der Fassade wird nach Abschluss des Weihnachtsmarktes im Rathausinnenhof zu Beginn des neuen Jahres fortgesetzt.

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

McDonalds: Neues Restaurant in Münster?

  MÜNSTER. Die Gerüchte verdichten sich, und jetzt bekam „Münster täglich“ die entscheidende Stellungnahme von McDonalds Deutschland: Offenbar möchte die Fast-Food-Kette in Münster eine neue Filiale eröffnen – zumindest aber im Umland. Für die Domstadt wäre es die fünfte. Jeder weiß es: Bisher gibt es die Schnellrestaurants an der Ludgeristraße, an der Rudolf-Diesel-Straße und am Bahnhof (Berliner Platz). Außerdem gibt es einen „McDrive“ an der Weseler Straße. Nun ist Expansion angesagt. Bis 2027 soll es weltweit sage und schreibe 50.000 Filialen geben. Auch Deutschland ist von den ehrgeizigen Plänen betroffen. Und Münster. McDonalds plant neue Filialen. Foto: Siegmund Natschke. So werde aktuell in Deutschland eine Expansionsstrategie mit der Eröffnung von etwa 500 weiteren Restaurants verfolgt, heißt es von der McDonalds-Pressestelle auf Anfrage von „Münster täglich“: „Im Rahmen unserer Expansionspläne sind wir fortlaufend an neuen, wirtschaftlich vielversprechenden Standorten im...

Stadtbücherei Münster warnt vor ihren eigenen Büchern

MÜNSTER. „Das ist betreutes Lesen!“, schimpft ein Nutzer der Stadtbücherei. Gerade hat er sich hier einige Bücher ausgeliehen, doch als er sich den Lesestoff genauer ansieht, traut er seinen Augen nicht. In einem Band hat die Stadtbücherei einen kleinen Aufkleber angebracht, der es in sich hat. Es handelt sich nämlich um nichts anderes als um einen Warnhinweis. Folgender Text steht auf dem Aufkleber: „Der Inhalt dieses Werkes ist unter Umständen nicht mit den Grundsätzen einer demokratischen Gesellschaft vereinbar". Starker Tobak. In bisher zwei Bücher hat die Stadtbücherei diese Bemerkung reingeklebt. Betroffen sind die Titel „Putin, Herr des Geschehens?“ von Jacques Baud, das den Ukraine-Krieg thematisiert, und „2024 – das andere Jahrbuch: verheimlicht, vertuscht, vergessen“ von Gerhard Wisnewski. Beides sind Bestseller, entsprechen aber nicht dem herrschenden politischen Meinungsbild, sondern sind eher dem Umfeld der boomenden alternativen Medien zuzuordnen. Die Stadtbücherei...

Sprakel: Gaststätte „Sandruper Baum“ schließt – und öffnet

  SPRAKEL. Ganz Sprakel stand kurzzeitig unter Schock: Die traditionsreiche Gaststätte „Sandruper Baum“ schließt für immer ihre Pforten, hieß es. Und in der Tat: “Unsere Zeit ist hier zu Ende.“, hieß es von den Pächtern Holger und Brigitte Pohlkamp in einem emotionalen Facebook-Post: “Nach siebzehn und erfolgreichen Jahren heißt es nun Abschied nehmen.“ Mit einem weinenden und einem lachenden Auge schließe man die Türen der Gaststätte „Sandruper Baum“. Ein Ort, der dank den Gästen so viel mehr gewesen sei als ein Arbeitsplatz. Denn: “Wir durften unzählige liebe Kunden begrüßen und begleiten, wundervolle Hochzeitsfeiern, liebevolle Geburtstage, feuchtfröhliche Vereinsveranstaltungen und so viele besondere Momente miterleben.“ Jede einzelne davon bliebe in bester Erinnerung. Und so schließt der Post: “Danke für siebzehn Jahre voller Begegnungen, Geschichte und Genuss. Danke für alles!“ Die Gaststätte "Sandruper Baum" schließt vorübergehend ihre Pforten. Foto: Siegmund Natschke...