Direkt zum Hauptbereich

"Münster täglich" backstage: Comedian BORA trainiert - und heiratet

 MÜNSTER/KINDERHAUS. Er ist einfach ein netter Kerl, der Bora. „Jedes Jahr, wenn ich mein Solo hier spiele, fühlt es sich an wie ein großes Klassentreffen“, sagt der Comedian und schaute am Sonntagabend mal wieder im kap. 8 vorbei. Kinderhaus ist für ihn ein Heimspiel. Und doch, ein bisschen Lampenfieber ist ihm anzumerken hier im Backstage-Bereich. Produktive Spannung liegt in der Luft. Gleich geht’s los.

BORA ist gut gelaunt - es läuft bei ihm gerade. Fotos: Siegmund Natschke.

Klare Sache für ihn, dass er sich trotzdem Zeit für den Reporter von „Münster täglich“ nimmt. Freundlich zuvorkommend stellt er sich den Fragen - und beantwortet sie. Zwischendurch nimmt er Glückwünsche entgegen. „Ich bin in meinen Flittertagen“, erklärt er verschmitzt. In der vergangenen Woche hat er geheiratet: “Meine Traumfrau“, sagt er. Und auch in seiner Show passieren Heiratsanträge nicht selten. „Ich provoziere das!“, sagt Bora lachend. Er hat ein genaues Auge, schaut sich sein Publikum genau an und wer dafür in Frage kommen könnte. Und dann lockt er: “Ich spiele auf Eurer Hochzeit gratis!“ Vier Ehen hat Bora so schon gestiftet. Er hat ein großes Herz. Überhaupt scheint bei ihm alles eine Nummer größer zu sein: “Ich habe nicht nur ein breites Kreuz, sondern auch einen breiten Bauch!“ Es passiert ihm immer wieder, dass er gefragt wird, ob er der dickste Comedian Deutschlands sei. Doch seine unsportlichen Tage sind vorbei. „Ich bin immer im Training.“, sagt er. Vom Hauptbahnhof nach Kinderhaus ist er zu Fuß gegangen. Regelmäßig macht er Krafttraining und Cardio.
BORA sagt: "Ich habe nicht nur ein breites Kreuz, sondern auch einen breiten Bauch!"

Es läuft im wahrsten Sinne bei ihm im Moment. Auch seine aktuelle Tour „Auf nach Bora Bora“. Das Programm käme beim Publikum an, sagt er zufrieden. Und es wird eine Fortsetzung geben: „Wir sehen uns nächstes Jahr wieder!"

(C) Siegmund Natschke

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

McDonalds: Neues Restaurant in Münster?

  MÜNSTER. Die Gerüchte verdichten sich, und jetzt bekam „Münster täglich“ die entscheidende Stellungnahme von McDonalds Deutschland: Offenbar möchte die Fast-Food-Kette in Münster eine neue Filiale eröffnen – zumindest aber im Umland. Für die Domstadt wäre es die fünfte. Jeder weiß es: Bisher gibt es die Schnellrestaurants an der Ludgeristraße, an der Rudolf-Diesel-Straße und am Bahnhof (Berliner Platz). Außerdem gibt es einen „McDrive“ an der Weseler Straße. Nun ist Expansion angesagt. Bis 2027 soll es weltweit sage und schreibe 50.000 Filialen geben. Auch Deutschland ist von den ehrgeizigen Plänen betroffen. Und Münster. McDonalds plant neue Filialen. Foto: Siegmund Natschke. So werde aktuell in Deutschland eine Expansionsstrategie mit der Eröffnung von etwa 500 weiteren Restaurants verfolgt, heißt es von der McDonalds-Pressestelle auf Anfrage von „Münster täglich“: „Im Rahmen unserer Expansionspläne sind wir fortlaufend an neuen, wirtschaftlich vielversprechenden Standorten im...

Stadtbücherei Münster warnt vor ihren eigenen Büchern

MÜNSTER. „Das ist betreutes Lesen!“, schimpft ein Nutzer der Stadtbücherei. Gerade hat er sich hier einige Bücher ausgeliehen, doch als er sich den Lesestoff genauer ansieht, traut er seinen Augen nicht. In einem Band hat die Stadtbücherei einen kleinen Aufkleber angebracht, der es in sich hat. Es handelt sich nämlich um nichts anderes als um einen Warnhinweis. Folgender Text steht auf dem Aufkleber: „Der Inhalt dieses Werkes ist unter Umständen nicht mit den Grundsätzen einer demokratischen Gesellschaft vereinbar". Starker Tobak. In bisher zwei Bücher hat die Stadtbücherei diese Bemerkung reingeklebt. Betroffen sind die Titel „Putin, Herr des Geschehens?“ von Jacques Baud, das den Ukraine-Krieg thematisiert, und „2024 – das andere Jahrbuch: verheimlicht, vertuscht, vergessen“ von Gerhard Wisnewski. Beides sind Bestseller, entsprechen aber nicht dem herrschenden politischen Meinungsbild, sondern sind eher dem Umfeld der boomenden alternativen Medien zuzuordnen. Die Stadtbücherei...

Sprakel: Gaststätte „Sandruper Baum“ schließt – und öffnet

  SPRAKEL. Ganz Sprakel stand kurzzeitig unter Schock: Die traditionsreiche Gaststätte „Sandruper Baum“ schließt für immer ihre Pforten, hieß es. Und in der Tat: “Unsere Zeit ist hier zu Ende.“, hieß es von den Pächtern Holger und Brigitte Pohlkamp in einem emotionalen Facebook-Post: “Nach siebzehn und erfolgreichen Jahren heißt es nun Abschied nehmen.“ Mit einem weinenden und einem lachenden Auge schließe man die Türen der Gaststätte „Sandruper Baum“. Ein Ort, der dank den Gästen so viel mehr gewesen sei als ein Arbeitsplatz. Denn: “Wir durften unzählige liebe Kunden begrüßen und begleiten, wundervolle Hochzeitsfeiern, liebevolle Geburtstage, feuchtfröhliche Vereinsveranstaltungen und so viele besondere Momente miterleben.“ Jede einzelne davon bliebe in bester Erinnerung. Und so schließt der Post: “Danke für siebzehn Jahre voller Begegnungen, Geschichte und Genuss. Danke für alles!“ Die Gaststätte "Sandruper Baum" schließt vorübergehend ihre Pforten. Foto: Siegmund Natschke...