Direkt zum Hauptbereich

Das Weihnachtsmarkt-Wunder von Nienberge

 

NIENBERGE. Und plötzlich hatte Nienberge einen Weihnachtsmarkt. Am Samstag blieben etliche Nienberger bei ihrem Wochenendbummel verdutzt stehen, als sie ganz unerwartet hell erleuchtete Buden am alten Feuerwehrgerätehaus erblickten, an denen es viel zu entdecken gab.

Der  Löschzug organisierte den Weihnachtsmarkt in Nienberge. Fotos: Siegmund Natschke.
Im wahrsten Sinne „heiß begehrt“ war der Glühweinstand, aber auch die Würstchen und Pommes schmeckten einfach hervorragend. Schnell stimmte der Musikzug besinnliche Lieder an wie „Alle Jahre wieder“, „O Tannenbaum“ und etliche andere Weihnachts-Evergreens. Ein Höhepunkt des Nachmittags war sicher die große Fahrzeugausstellung, bei der der Löschzug seine Gefährte präsentierte. „Das ist für Kinder und Eltern ein großes Vergnügen“, meinten Löschzugführer Thorsten Ullrich und sein Stellvertreter Thomas Berger unisono. Insbesondere wollte der Löschzug seinen neuen Wasserwerfer TLF-V zeigen, der immerhin mit 8500 Litern Wasser betankt werden kann. 
Der Löschzug präsentierte seinen neuen Wasserwerfer. Foto: Siegmund Natschke

Für die Kinder war es zudem ein ganz großer Spaß, sich einmal in ein knallrotes Modell-Feuerwehrauto zu setzen, zudem gab es eine große Hüpfburg.

Bereits im letzten Jahr hatte der Löschzug beim „Lebendigen Adventskalender“ der St.-Sebastian-Gemeinde teilgenommen, als einer der Aktivposten im Ort. „Das wurde sehr gut angenommen“, sagte Thomas Berger, und da entschlossen sich die Aktiven, auch in diesem Jahr etwas auf die Beine zu stellen. „Das hat sich so entwickelt“, so Berger weiter. Jeder habe eine Idee gehabt, was man noch so alles machen könnte. Und so kam es dann also wirklich zu dem Weihnachtsmarkt in Nienberge – dem ersten seiner Art im Dorf. Und viele, die dieses kleine Weihnachtswunder miterlebt haben, würden sich sehr gerne eine Fortsetzung im nächsten Jahr wünschen. Ganz bestimmt auch der Nikolaus, der noch vorbeischaute. Löschzug-Urgestein Norbert Baackmann war es, der den weißen Rauschebart gab und bei Groß und Klein für leuchtende Augen sorgte.








Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

McDonalds: Neues Restaurant in Münster?

  MÜNSTER. Die Gerüchte verdichten sich, und jetzt bekam „Münster täglich“ die entscheidende Stellungnahme von McDonalds Deutschland: Offenbar möchte die Fast-Food-Kette in Münster eine neue Filiale eröffnen – zumindest aber im Umland. Für die Domstadt wäre es die fünfte. Jeder weiß es: Bisher gibt es die Schnellrestaurants an der Ludgeristraße, an der Rudolf-Diesel-Straße und am Bahnhof (Berliner Platz). Außerdem gibt es einen „McDrive“ an der Weseler Straße. Nun ist Expansion angesagt. Bis 2027 soll es weltweit sage und schreibe 50.000 Filialen geben. Auch Deutschland ist von den ehrgeizigen Plänen betroffen. Und Münster. McDonalds plant neue Filialen. Foto: Siegmund Natschke. So werde aktuell in Deutschland eine Expansionsstrategie mit der Eröffnung von etwa 500 weiteren Restaurants verfolgt, heißt es von der McDonalds-Pressestelle auf Anfrage von „Münster täglich“: „Im Rahmen unserer Expansionspläne sind wir fortlaufend an neuen, wirtschaftlich vielversprechenden Standorten im...

Sprakel: Gaststätte „Sandruper Baum“ schließt – und öffnet

  SPRAKEL. Ganz Sprakel stand kurzzeitig unter Schock: Die traditionsreiche Gaststätte „Sandruper Baum“ schließt für immer ihre Pforten, hieß es. Und in der Tat: “Unsere Zeit ist hier zu Ende.“, hieß es von den Pächtern Holger und Brigitte Pohlkamp in einem emotionalen Facebook-Post: “Nach siebzehn und erfolgreichen Jahren heißt es nun Abschied nehmen.“ Mit einem weinenden und einem lachenden Auge schließe man die Türen der Gaststätte „Sandruper Baum“. Ein Ort, der dank den Gästen so viel mehr gewesen sei als ein Arbeitsplatz. Denn: “Wir durften unzählige liebe Kunden begrüßen und begleiten, wundervolle Hochzeitsfeiern, liebevolle Geburtstage, feuchtfröhliche Vereinsveranstaltungen und so viele besondere Momente miterleben.“ Jede einzelne davon bliebe in bester Erinnerung. Und so schließt der Post: “Danke für siebzehn Jahre voller Begegnungen, Geschichte und Genuss. Danke für alles!“ Die Gaststätte "Sandruper Baum" schließt vorübergehend ihre Pforten. Foto: Siegmund Natschke...

Tilman Fuchs: Das will der neue OB

  MÜNSTER. Schon nach der Hälfte der ausgezählten Stimmen war gegen 20 Uhr klar: Der nächste Oberbürgermeister von Münster wird der grüne Tilman Fuchs sein. Ganze 57, 91 Prozent der Wähler stimmten für ihn bei der Stichwahl am Sonntag, für seinen Kontrahenten Georg Lunemann (CDU) votierten 42,09 Prozent (vorläufiges amtliches Endergebnis). Vorgänger Markus Lewe (rechts) gratulierte Tilman Fuchs (li.) Foto: Stadt Münster. Was aber will der erste grüne Oberbürgermeister von Münster? Was sind seine Ziele und Positionen? Wenige Tage vor der Wahl hat das Tilman Fuchs gegenüber „Münster täglich“ erläutert. Um Münsters Finanzkollaps zu verhindern, müssen wir in den kommenden Jahren mehr als bisher Prioritäten setzen.“, betonte er: “Dabei sind für mich die durch den Rat beschlossenen Ziele der Stadt handlungsleitend: Klimaneutralität, Mobilität, Wohnen, der Abbau von Armut und Diskriminierung sowie eine starke Wirtschaft.“ Apropos Wohnen: Hier ging Tilman Fuchs ins Detail. Neue Wohnungen ...