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Aaseeregatta feiert Jubiläum

 

Am Wochenende gab es zahlreiche Ruderboote auf dem Aasee zu bestaunen, viel mehr als sonst. Mit  Eifer und Ehrgeiz gaben die Sportler alles und wurden für ihre Bemühungen von den Zuschauern an den Uferrändern angefeuert. Die Aaseeregatta fand wieder statt und feierte sogar Jubiläum. Zum 50. Mal richtete der Münsteraner Regattaverein das Wassersport-Event aus, das als Frühtest für die Junioren aus ganz Deutschland gilt. Die Aaseeregatta ist seit vielen Jahren fester Bestandteil des Regattakalenders und gilt auch als erste Standortbestimmung in der neuen Saison, insbesondere nach den Trainingslagern in den Osterferien. Und die Aaseeregatta könnte, so hieß es von den Verantwortlichen des Regattavereins, 2022 besonders wichtig sein: Nachdem viele Junioren keine oder nur sehr begrenzte Rennerfahrung in 2020 und 2021 sammeln konnten, sei ein früher Start in die Regatta-Saison ungemein wichtig.

Die 50. Aaseeregatta fand am Wochenende statt, die Zuschauer beobachteten das Event vom Ufer aus, die DLRG sorgte für die Sicherheit. Fotos: Siegmund Natschke




Nils Warnke, 2. Vorsitzender des Münsteraner Regattavereins und Regattaleiter, erklärt für „Münster aktuell“ den Streckenverlauf: “Für die Regatta benötigen wir die volle Länge des Aasees. Der Start ist auf dem neuen Teil des Aasees ganz an Ende Höhe des Segelclub Hansas. Das Ziel befindet sich auf dem alten Aaseeteil“ Je nach Altersklasse ruderten die Sportler 1500m mit dem Ziel ungefähr auf Höhe Jorge Pardo Pier oder 2000m mit dem Ziel auf Höhe der Bastion am Segelclub Münster.

 

Das Bootslager, die Regattaleitung etc. befanden sich ebenfalls am alten Teil des Aasees.


Viele ehrenamtliche Helfer des Regattavereins sorgten für einen gelungenen Ablauf.


„Am Anfang hatten wir leichte Startschwierigkeiten, dafür lief der Abbau umso schneller“, erklären Warnke und seine Vorstandskollegen vom Regattaverein, Henrik Niebuhr und Klaus Fischer, in einer gemeinsamen Stellungnahme, in der sie den zahlreichen Helfern dankten. Um kurz nach 20 Uhr sei der letzte LKW ausgeladen gewesen, und am Aasee sei nichts mehr von einer Regatta zu sehen gewesen: “So schnell waren wir noch nie in den ganzen Jahren." Die kontinuierlichen Investitionen in moderne Ausrüstung bringe die erhofften Erleichterungen und beschleunige die Abläufe.: “Als wir fertig waren, war es noch hell und das gab es noch nie.“

So hatte etwa der neue High-Tech Ampelstart  bei dieser Regatta Premiere. Ebenfalls konnte eine neue Zielkamera getestet werden.



Ein echtes Highlight war dieses Sporterlebnis auf dem Aasee. Da nahmen auch viele Autofahrer die teilweise Straßensperrung an der Himmelreichallee geduldig in Kauf, und manch ein Aaseejogger blieb zwischendurch stehen, um einen Blick auf die Regatta zu erheischen.






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